Gedanken ueber den ersten Post

Akita den 17. November 2019

Blogging ist eine Wissenschaft fuer sich. PlugIns sollen dich bei Google Suchanfragen oben anzeigen, Statistiken ueber die Besucher deiner Webseite (Alter, geklickte Posts, alles) sammeln, Social Media Plug Ins verlinken und nach Email Adressen fragen.

Ab 14 Uhr habe ich begonnen mich durchzulesen. Wenn ich nicht die Absicht habe durchzustarten, ist ein Blog zu erstellen relativ einfach. Irgendwie ist es frustrierend so viel Zeit vor einem Bildschirm zu verbringen, waehrend die Sonne scheint und untergeht. Der erhoffte Erfolgsmoment bleibt aus. Ich bin mir jetzt nicht einmal sicher was ich erreichen wollte. Einen Blog ueber Japan und meine Erfahrungen ja klar. Mein Ziel ist es zu lernen wie man Worte, Bilder, sprich Medien verwendetet um Menschen Wert oder Gedanken zu geben. Was habe ich schon zu geben? Einen Tag spaeter fuehlen sich meine Versuche billig an. Nicht einmal eine halbfertige Seite steht und mehr Zweifel als vor beginn des Tages schwirren in meinem Kopf umher, der ist zur Zeit eh nur Brei. Einfach so zu posten ohne Leser ist auch sinnlos.

Vielleicht am Ende der Woche habe ich eine halbwegs schoene Seite mit der ich zufrieden bin und anfangen kann zu posten. Nun ein weiteres Problem: Ich koennte der beste Redner sein, ohne Publikum wuesste es niemand. Dafuer gaebe es ja diese Plug Ins und etliche kostenpflichtigen Features,- sehe ich nicht ein.

Nun was ist den meine Motivation, warum moechte ich gehoert werden? Um meine Geschichte zu erzaehlen? Einfluss zu bekommen um irgenwann meinen Lebensunterhalt zu verdienen? Ein Netzwerk aufzubauen dass sich gegenseitig unterstuetzt? Alles davon ein bisschen. Urspruenglich wollte ich ein Buch schreiben, Buecher sind aus einer anderen Zeit und kaum einer liest diese noch. Daher koennte mein Blog irgenwann meinem Buch helfen…und anderen Sachen denen ich glaube dass es Wert waere denen aufmerksamkeit zu schenken. Ich will ja nicht alleine fuer mich leben, ich will mit anderen Verbunden sein und wenn ein Blog ein anfaengliches Medium dafuer ist, dann sei es so.

Aber es fuehlt sich nicht so zufriedenstellend an im Moment. Ich habe immernoch keine Ahnung was ich tue. Mein Blog ist leer und ich habe das Gefuehl es ist besser er bleibt auch leer. Und falls auf diesem verfilzten Boden irgenwann meine Motivation wieder auftaucht, wird dies einer der ersten Eintraege. Mein Ziel war/ ist es „Professional, quality and helpful” zu posten. Leider ist das meiste was ich schreibe, meine Gedanken und Gefuehle, die ich selbst nur in nostalgischen Zeiten selbst wieder lese. Wer wuerde sich dafuer interessieren. Ich koennte ueber Kampf, Japanische Kultur, eben ueber spezifische Sachen schreiben. Dass mach ich auch nebenher. Aber fuer einen Leser waere es schoen wenn solche Sachen geordnet waeren. Um sich nicht muehsam diese Informationen aus dem riesiegen Haufen den ich hier zusammenschreibe rauszusuchen. Und auch fuer mich selbst waere eine gewisse Uebersicht praktisch. Aber waeren dass nicht unzaehlige Unterkategorien? Eine Idee waere es meine Posts klein zu halten, damit Sie nur ein Thema betreffen und nicht zu so einen Wortheuhaufen wie diesem hier anwachsen. Und will ich ueberhaupt meine Gedanken, wie diesen Text hier posten, immerhin heisst es „das Internet vergisst nie“. Was werden Leute die ich kenne von mir denken wenn Sie dies lesen? Wie wird dass hier meine Karriere, mein Leben beeinflussen?

Solange ich Geschichten veroeffentliche, die ich auch im realen Leben erzaehlen wuerde, respekt vor anderen und mir selbst habe, kann schiefgehen was will. Ich kann nur daraus lernen.

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