Heiligabend

Heiligabend, irgendein Strand auf Okinawa, Japan.

Die Zeit rennt. Noch habe ich im Kopf wie ich in Passau meine Füße von der Eisenbahnbrücke baumeln lasse. Plötzlich habe ich ein ganzes Semester in Japan studiert.

Nun sitze ich an Heiligabend, nur mit einer Dose American Coffee, an einem verlassenen Strand und schaue rüber zu den Lichtern der Stadt. Ich singe für mich Stille Nacht, während das Meer leise rauscht, der Himmel noch ein wenig orange ist und der einzige Stern weit und breit, der Abendstern, mir den Weg nach Hause, gen Westen zeigt. Dort, einen halben Erdball von mir entfernt, sind die meisten Menschen die ich kenne, die ich lieb gewonnen habe.

Einen Herzschlag später sehe ich sie alle wieder.

Mein Abendstern
(Oben-Mitte)

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